Wir bringen Ihnen immer was Neues


Was dürfen Sie von uns in Zukunft erwarten? An dieser Stelle wagen wir einen Blick auf kommende Projekte oder zeigen Ihnen unsere aktuellen Neuerscheinung.
Sie können sich natürlich auch direkt bei uns im Verlag erkundigen. Unter der Telefonnummer 0251 620650810 erreichen Sie uns täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Und sollten Sie das rechts abgebildete Fahrzeug auf einer Messe oder einem Oldtimertreffen finden: Klopfen Sie an! Wir haben immer Kostproben unserer Bücher geladen. Selbstverständlich freuen wir uns auch auf Manuskripte.
 


Lyons’ Jaguar XJ – Ein Vermächtnis in drei Serien | Heiner Stertkamp

Am 26. September 1968 stellte Jaguar mit dem XJ den Nachfolger aller bis dato gebauten Jaguar-Limousinen vor. Zugleich war dies das letzte Modell, welches noch vom Firmengründer Sir William Lyons maßgeblich gestaltet wurde. Dem britischen Automobilhersteller gelang mit seiner einmaligen Kombination aus Luxus und Sportlichkeit ein Meilenstein der Design- und Ingenieurskunst, dessen typische Linienführung von vielen nachfolgenden Modellen immer wieder zitiert wurde. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens stellte der XJ das Non-Plus-Ultra des in einer Großserie technisch machbaren dar und wurde gleich mehrfach hintereinander zum Auto des Jahres gewählt.
Lange Zeit fristete der laut Lyons vollendetste Jaguar ein Schattendasein hinter den Szene-Ikonen E-Type, XK oder Mark II. Doch das Blatt wendet sich langsam und rückt den XJ in das Licht, das er verdient. Aus den einst preiswert im »abgerockten« Zustand zu bekommenden Oberklasse-Fahrzeugen sind längst restaurierungswürdige Sammlerstücke geworden.
Das Buch von Heiner Stertkamp ist im Gegensatz zu den wenigen bisher in deutscher Sprache erschienenen XJ-Büchern keine Übersetzung, sondern eine völlige Neuschöpfung, die mit vielen Unstimmigkeiten vergangener Publikationen aufräumt und durch Detailverliebtheit und Präzision überzeugt. Das Buch stellt somit eine interessantre Lektüre für den XJ-Fan dar und ist zugleich die ideale Informationsquelle für Oldtimerfans, die eine der englischen Katzen besitzen oder gar restaurieren wollen.




Deutscher-Automobilrennsport 1946-1955 | Reinald Schumann

Reihe »Deutscher Straßenrennsport nach der Stunde Null«

Nach dem erfolgreichen und vom ADAC preisgekrönten ersten Band unserer Reihe »Deutscher Straßenrennsport nach der Stunde Null« präsentieren wir den Fortsetzungsband »Deutscher Automobilrennsport 1946-1955«, der sich – der Titel sagt es bereits – dem vierrädrigen Geschehen kurz nach dem Krieg bis mitten in die Wirtschaftswunderzeit widmet.
Fast unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erwachte in diversen europäischen Staaten nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Motorsport zu neuem Leben und es dauerte auch gar nicht lange, bis er sich in dem fast völlig zerstörten Deutschland wieder regte.
Es ist heute kaum zu glauben, mit welchem Idealismus und mit welchen unzulänglichen, primitiven Mitteln einige Enthusiasten daran gingen, wieder Rennen fahren zu können, und welches Interesse diesen Veranstaltungen in weitesten Kreisen der Bevölkerung entgegengebracht wurde. 200.000 oder 300.000 Zuschauer waren damals keine Seltenheit! Sie alle genossen die spannende Unterhaltung dieser sportlichen Wettkämpfe, die sie von ihren Alltagssorgen für eine Weile ablenken konnte.
Diese Zeit und ihre Geschehnisse einzufangen, ist Absicht des vorliegenden Buches, wobei sich der Inhalt auf die Autorennen beschränkt. Die Motorradrennen bis 1955 werden in dem bereits erschienenen Band »Motorrad-Straßenrennsport in Deutschland« behandelt.

Reinald Schumanns Werk ist umso bemerkenswerter, wenn man weiß, dass detaillierte Informationen über die damaligen Autorennen heute kaum noch erhältlich sind. Eine zusammenhängende Darstellung hat es zudem – außer vielleicht in Schumanns Vorgänger-Buch »Motorsport in Deutschland 1945-1955« (von dem einige Leser enttäuscht waren, weil z. B. über Motorradrennen nichts zu finden war) – nie gegeben. Als jenes Buch dann längst vergriffen war, entschloss sich der Autor, ein neues und vollständiges Buch zu erstellen, das einerseits neue Erkenntnisse und wesentliche Erweiterungen sowie den ursprünglichen Text der seinerzeit ausgelassenen Abschnitte enthält und andererseits auch alle Rennen in der damaligen DDR berücksichtigt sowie auch viel neues und vor allem bisher unveröffentlichtes Bildmaterial bringt – sowohl aus dem eigenen Archiv als auch von freundlichen Helfern zur Verfügung gestellt.
Dieses neue Buch liegt nun also in einer atemberaubend umfassenden Form vor; eine wirklich vollständige Chronik des Autorennsports im Nachkriegsdeutschland bis einschließlich 1955. Das Bestreben des Autors, möglichst seltene, bisher unveröffentlichte Fotos zu bringen, führte zu einer authentischen Darstellung der Rennen, bei der die Bildqualität aufgrund der provisorischen Nachkriegs-Bedingungen zwar oftmals bescheiden anmutet, andererseits aber das dramatische Geschehen im Spiegel der Zeit deutlich werden lässt.



Die Geschichte des Untergangs der Titanic | Marshall Everett

Vor 100 Jahren rammte die als unsinkbar geltende »RMS Titanic« einen Eisberg vor Neufundland und sank innerhalb von wenigen Stunden. Rund 1.500 Menschen fanden dabei ihren Tod in der eisigen Tiefe. Der Name des Unglücks-Luxusliners wurde zum Synonym für den Irrglauben an die Unfehlbarkeit der Technik und die daraus resultierende Ignoranz gegenüber den Gefahren der Schifffahrt. Ein Thema, das mit dem Unglück der Costa Concordia traurige Aktualität bekam.
Das vorliegende Buch, im Original »Story of the Wreck of the Titanic«, wurde bereits 1912 nur wenige Monate nach der Katastrophe von Marshall Everett herausgegeben und aus Augenzeugenberichten und Zeitungsartikeln zusammengestellt.
Auch wenn die Hauptintention des nun erstmals in deutscher Sprache erscheinenden Buches – Beteiligte und Überlebende zu Helden zu verklären – und der oftmals religiöse Beigeschmack aus heutiger Sicht dick aufgetragen erscheinen mögen, so schafft die »Geschichte des Untergangs der RMS Titanic« doch gerade dadurch eine eindrucksvolle Authentizität und Nähe zu dem schrecklichen Ereignis und zeigt uns auf, wie der Zeitgeist vor 100 Jahren versuchte, solch einen Schock zu verarbeiten.
Höchst spannend zu lesen sind zum Beispiel die Zeugenvernehmungen und Erklärungsversuche, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Denn bis auf wenige Ausnahmen war bereits 1912 bewiesen, was uns heute – 100 Jahre später – oftmals als neueste Forschungsergebnisse präsentiert wird. Die vielen Legenden und schrillen Vermutungen entstanden erst Jahre nach dem Untergang.
Für den Titanic-Kenner und Neuling bietet das Buch eine handliche Zusammenfassung aller wichtigen Zeitdokumente.

Dieses Buch erscheint in Kürze