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Unsere Autoren
Was wäre ein Verlag ohne seine Autoren? Damit Sie erfahren, welche Köpfe hinter unseren Büchern stecken, widmen wir diese Seite den Damen und Herren der schreibenden Zunft:
Helmut Alles
Luigi Barzini
Daniel Döbner
Hans-Peter Ebel
Tom van Endert
Eugen Egner
Kirsten-Karina Geißer
Rainer Gellern
Uwe Hucke
Sebastian Jerke
Dirk W. Köster
Julius Kruta
Robert Matzke
Bernhard Simon
Gutav Stratil-Sauer
Sören Sünkler
Michael Ulrich
Helmut Alles ist großer Spezialist für englische Oldtimer. Er lebt in Essen und restauriert dort Motorräder – vornehmlich der Marke »Norton« – und Sportwagen.
Luigi Barzini (1874 - 1947) war Journalist, Autor und Kriegskorrespondent. Er begann seine journalistische Karriere bei der damals wichtigsten italienischen Zeitung »Corriere della sera«. 1900 ging er als Kriegskorrespondent nach China, wo er über den Boxeraufstand berichtete. 1907 begleitete er Prinz Scipione Borghese in dem Peking - Paris Motorrennen und gewann es nach einer monatelangen Reise quer durch China und Sibirien. Von diesem Abenteuer handelt das bei uns erschienen Buch »Peking - Paris im Automobil«. Es erschien 1908 in elf verschiedenen Sprachen.
Im 1. Weltkrieg war er offizieller Korrespondent der italienischen Armee. In den 1920ern verließ Barzini Italien und wanderte in die USA aus, wo er von 1923 - 1931 als Direktor der italienisch-amerikanischen Zeitung »Corriere d'America« tätig war. Danach kehrte er nach Italien zurück und wurde 1934 zum Direktor der »Il Mattino«. (Quelle: Wikipedia)
Daniel Nicos Döbner (Künstlername BESOK) wurde 1974 in Aachen geboren und ist bereits seit Ende der 80er Jahre eine bekannte Größe in der Graffiti-szene. Schon bald wendete er sich vom typischen Graffiti ab und entdeckt das Figurative in der Illustration. 1996 reiste er drei Monate lang durch Mittelamerika. Diese Reise war ein für ihn prägendes Erlebnis, die dort gewonnenen Eindrücke tauchen immer wieder in seinen Bildern auf.
Ab 1997 gab er sein Wissen für die vier Jahre als Dozent an der VHS Augsburg weiter, danach begann er ein Studium für Design mit Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule Münster.
Er arbeitet für die unterschiedlichsten Auftraggeber, wie Stadttheater Augsburg, Junges Theater Göttingen, Deutsche Post AG, Siemens PC, etc. Er gestaltete auf der Insel Rügen in einem Gemeinschaftsprojekt mit Künstlern aus Ost- und Westdeutschland die 600 qm große Fassade eines Kunsthofs. Unter dem Motto »Hip Hop gegen rechte Gewalt!« ging er mit auf eine vom Stern-Magazin organisierte Tour durch Ost-Deutsche Städte. Die Rapgruppe »Äi-Tiem« beauftragte ihn, in der Kölner Innenstadt eine Fassade unter dem sozial- und gesellschaftskritischen Titel »Musik für taube Ohren!«, mit zugestalten. Im Sommer 2002 reiste er nach Griechenland um mit 16 weiteren internationalen Graffiti-Künstlern im Auftrag des olympischen Komitees und des Kultusministeriums Griechenland, 10 große Fassaden in 10 verschiedenen griechischen Städten zu bemalen. Das Projekt nennt sich »Chromopolis - die Kulturolympiade«! Im Sommer 2004 erschien bei uns das erste von ihm illustrierte Kinderbuch. (Quelle: www.artfolio.de)
Hans-Peter Ebel ist begeisterter Amateurfotograf und er schwört somit auf eine Technik, die 150 Jahre lang die Lichtbildnerei dominierte: analoge Fotografie. Seine Mittelformat-Bilder waren schon in diversen Ausstellungen zu sehen. Das bei uns erschienen Kombendium zum Thema etablierte sich schnell als Standardwerk und praktische Hilfe im Umgang mit Geräten der Marke Hasselblad. Das Buch wurde Auswahltitel des Deutschen Fotobuchpreises 2005.
Tom van Endert ist Verleger und Mitbegründer des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat. Nach beinahe 15 Jahren mit einem russischen Motorrad entschloss er sich, andere vor diesen Fortbewegungsmitteln zu warnen und schrieb »Mit Hammer und Schlüssel« als erste technische Publikation des eigenen Verlages. Heute ist dieses Buch – mittlerweile in der sechsten Auflage – ein unumstrittenes Standardwerk der Russen-Szene.
Eugen Egner (geboren 1951 in Ingelfingen/Württemberg) ist deutscher Schriftsteller, Zeichner und Musiker. Er begann seine Karriere als Grafiker, machte sich aber auch einen Namen als Gitarrist (»Armutszeugnis«) und Übersetzer (»Monty Python«). 1978 erschien seine erste Zeichnung in der Wuppertaler Stadtillustrierten »Kulturmagazin«. Ab 1988 waren seine Comics, Cartoons und grotesken Geschichten dann auch in »taz«, »Titanic«, »Der Rabe», »Kowalski«, »Eulenspiegel«, »Die Zeit«, »Junge Welt«, »Rolling Stone« und in der »Zitty« zu bewundern. 1992 erhielt er den Hamburger Comic-Förderpreis. Zwei Jahre darauf wurde die Eugen-Egner-Gesellschaft gegründet. 2003 erhielt Egner den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. (Quelle: Wikipedia)
Kirsten Carina Geißer (geboren 1987) studierte seit 2006 an der Hochschule für Kunst und Design in Halle.
Rainer Gellern ist Krankenpfleger, und nebenher Cartoonist. Mit den Verlagsleitern Tom van Endert und Roland Tauber (Oktober Verlag) ging er zusammen zur Schule und versüßte ihnen den öden Schulalltag mit sehr komischen Cartoons. Er war Mitbegründer des humoristischen »Sender Freies Roxel«, später schrieb er groteske Romane im Stil eines Eugen Egner.
Uwe Hucke (1939 - 2002) war Textilfabrikant und Bugatti-Sammler. Er war hauptverantwortlich für zahlreiche Motorsportveranstaltungen und Restaurierungen, die den Namen Bugatti und dessen Fahrzeuge pflegten, und Gründungsmitglied des »Bugatti Trust«. Zudem konnte er das umfangreiche Firmen-Archiv von Roland Bugatti erwerben.1971 veröffentlicht er seine erste Bugatti-Chronik »Dokumentation einer Automobilmarke« aus dem Jahre 1976. Dieses Buch galt jahrzehntelang als Bugatti-Standardwerk, ehe er sich erneut in die Archive stürzte und nach noch unbekannten Fotos und Dokumenten suchte. 1996 sollte diese erste Bugatti-Chronik ergänzt werden und zwar von Uwe Hucke und dem Bugatti-Fan Julius Kruta. Uwe Hucke verstarb 2002.
Sebastian Jerke (geboren 1980 in Karlsruhe) studierte an der Fachhochschule für Design in Münster. Er arbeitet als Illustrator und beschäftigt sich mit Design-Projekten für diverse Metal- und Rockbands.
Dirk W. Köster ist Fachjournalist.
Julius Kruta (geboren 1972) studierte BWL in Frankfurt am Main und Wiesbaden.Er führte die von Uwe Hucke ins Leben gerufene Dokumentation der Bugatti-Chronik nach dessen Tod ganz in Sinne und Perfektion Huckes fort. Kruta ist seit 2001 Leiter des Bereichs »Tradition« bei Bugatti Automobiles S.A.S und hat bereits diverse Bücher zum Thema Bugatti bei Monsenstein und Vannerdat und Delius Klasing veröffentlicht. Kruta gilt als unbestrittener Experte und Kenner aller Bugatti-Fahrzeuge.
Robert Matzke (geboren 1979 in Dresden) studierte von 2000 bis 2006 Design mit dem Schwerpunkt Illustration in Münster. Seit 2004 ist er selbstständig als Illustrator tätig. Zudem fertigte er für diverse Filme Illustrationen, Charakerdesign und Storyboards an. Zu diesen Filmen zählen »Ich der Film« (2008), »Ehrensache« (2005), »Die Taube« (2004), »Zwischenzeit« (2003) und »Das Gerät« (2002). Seine Werke sind seit 2002 in vielen Ausstellungen sowohl im In- als auch im Ausland zu bewundern.
Bernhard Simon lebt in Frankfurt und schrieb zusammen mit Julius Kruta das Buch »The Bugatti Type 57S«.
Gustav Stratil-Sauer (1894 - 1975) war Geograph, Geologe und Autor. Er studierte Geographie und erhielt nach seinem Studium eine Assistentenstelle am Geographischen Institut in Leipzig, wo er auch promovierte. Während einer Forschungsreise durch die Türkei, Persien und Afghanistan geriet er in Gefangenschaft und kam erst 1926 wieder frei. Über seine Erlebnisse als Gefangener schrieb er in dem bei uns neuerschienenen Buch »Fahrt und Fessel«, welches 1927 in Berlin veröffentlicht wurde. Von 1955 war er als Universitätsprofessor in Wien tätig. Zudem war er langjähriger Generalsekretär der Österreichischen Geographischen Gesellschaft.
Sören Sünkler schreibt – teilweise unter Pseudonym – für zahlreiche technische Magazine und Zeitschriften. Mit dem Buch »European Hot Rod«, das am ab Oktober 2009 bei uns erscheint, widmete er sich ganz einem seiner Steckenpferde: Musik, Mode und Kultur der europäischen Szene des Hot Rodding.
Michael Ulrich war Spezialist für historische Renntechnik und schrieb mit »The Race Bugatti missed« eine Hommage an das »Todesrennen« Paris - Madrid. Wie auch Uwe Hucke und Julius Kruta war er in der Bugatti-Szene kein Unbekannter. Er verstarb 2009.